Schafe und Ziegen
Karakul
Hageres Steppenschaf von mittlerer Größe. Die Lämmer werden schwarz, grau, braun, goldfarben oder rosa geboren.
Gehören zu den Fettschwanzschafen, d.h. sie speichern bis zu mehreren kg Fett im Unterhautgewebe des Schwanzes.
Verbreitung: Folgestaaten der Sowjetunion, Afghanistan, Namibia, Südamerika und USA. In Deutschland und Österreich sowie vielen anderen Ländern nur wenige Tiere.
Bedeutendste Pelzschafrasse der Welt. Die Felle der im Alter von wenigen Tagen geschlachteten Lämmer ergeben die Persianer. Mischwollig. Die Wolle wird für Webarbeiten und die Teppichherstellung verwendet. In der Regel nur ein Lamm.
Ursprünglich in Westturkestan beheimatet. Nach Afghanistan kamen sie erst 1877. 1903 und 1906 kamen insgesamt ca. 60 Karakulschafe aus der Umgebung von Buchara in Usbekistan nach Deutschland. Weltweit gibt es ca. 32 Millionen Tiere dieser Rasse.

Bentheimer Landschaf
Großrahmiges, langbeiniges Schaf mit langer Mittelhand. An Kopf und Ohren sowie an den Beinen dunkelbraune Flecken
Bock - Gewicht: 80 bis 90 Kilo, Widerristhöhe: 70 bis 75 cm
Mutter - Gewicht: 60 bis 70 Kilo, Widerristhöhe: 65 bis 70 cm
Verbreitung: Westliches Niedersachsen. Widerstandsfähig, anspruchslos. Hervorragende Fleischqualität.
Durch ökologische Veränderungen wurde diesem Moor- und Heideschaf die natürliche Lebensgrundlage weitgehend entzogen.

Coburger Fuchsschafe
Anspruchslose und widerstandsfähige alte Landschafrasse

Walliser Schwarzhalsziege
Stämmige Hochgebirgsrasse. Hörner der Böcke bis zu 80 cm lang.
Verbreitung: Oberwallis/Schweiz. Hauptsächlich Vispertäler, Zermatt und Saas Fee.
1974 war der Bestand auf 440 Tiere zurückgegangen.

Westafrikanische Zwergziege
Die Tiere sind meist gescheckt. Es gibt aber auch viele zwei- und dreifarbige.
Verbreitung: Westafrika. Jetzt auch in Europa und Nordamerika.
Wird in den Ursprungsländern wegen des Fleisches und der Haut gehalten.
Hauptsächlich beheimatet im Gebiet des Regenwaldes und der Feuchtsteppen, an die diese Rasse gut angepasst ist. Vor vielen Jahrzehnten nach Europa eingeführt.

Angoraziege
Reinweiß mit langem, seidigem, lockig herabhängendem Haarkleid.
Verbreitung: Türkei (Urspungsland), Südafrika, Lesotho, USA, GUS, Australien. Einige Tiere in Deutschland.
Der Hauptnutzen liegt in der Gewinnung von Wolle, die als Mohair auf den Markt kommt.
Es ist denkbar, daß es Angoraziegen schon seit Jahrtausenden im Nahen Osten gibt; eine Passage im 4. Kapitel des Hohelieds Salomons im Alten Testament kann jedenfalls in dieser Weise gedeutet werden.


Holländische Landziege
(bedrohte niederländische Ziegenrasse) - gut geeignet zur Landschaftspflege












